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Sie sind wieder da auf dem Siegerpodest: Die Queerschläger! In drei von neun Männerwettbewerben während der IX. Eurogames, in deren Geschichte zum ersten mal auch Rudermedaillen vergeben wurden, erkämpften sich Berliner das begehrte Gold. Martin Schell (1x und 4x-), Jens Steckel, Harald Groß (beide 2x und 4x-) sowie Rinaldo Zeidler (4x-), die alle im SC Berlin-Grünau trainieren, sind die Queerschläger-Goldjungs, die bei ihren insgesamt drei Auftritten das jeweilige Rennen klar dominierten. Bronze-Medaillen gingen an Queerschläger Ingo Kölsch (1x und 2x) und Thomas Ruffer (2x) aus dem Friedrichshagener Ruderverein (FRV). Aus 7 europäischen Ländern, den USA, Kanada und Australien waren Ende Juli über 70 schwullesbische RuderInnen ins sonnige München gekommen, um mit 5300 Sportlern aus aller Welt in 26 Sportarten die bisher größten Eurogames zu begehen. Die Ruderregatta fand auf der Olympiastrecke von 1972 statt und war von Frank Tjaben (München) und seinen Freunden in einem fast übermenschlichen Kraftakt organisiert und erfolgreich durchgeführt worden. Nebenbei trainierte auf dem Gelände die niederländische Nationalmannschaft für die Olympiade in Athen, sodass es auch noch leckere Burschen zu sehen gab.

Für die niederländischen "Schwestern" der Eurogames müssen ihre Olympia-Landsleute aber auch sportlich höchst motivierend gewesen sein. Denn ebenso wie die Queerschläger-Goldjungs konnten sie jeden ihrer insgesamt drei Starts mit dem Sieg beenden. Das es zu keinem Aufeinandertreffen beider Teams kam, lag teilweise am Austragungsmodus, vor allem aber an der bevorzugten Ruderart: während die Berliner ausnahmslos skullten, legten sich die Niederländer kräftig in die Riemen... Darüber hinaus überzeugte bei den Männern vor allem noch der leistungsstarke Adrian Tan aus Dänemark, der ebenfalls zwei Goldmedaillen in seinen Rennen nach Hause fuhr. Bei den Frauen dominierten meist die Niederländerinnen Gudrun Kremeier und Heleen Heckmann das Rudergeschehen.

Aus Berlin waren leider nur zwei Queerschlägerinnen in München am Start. Stefanie Jux und Stephanie Unger vom FRV konnten sich ihre Anstrengungen im Skiff mit einer Silber- bzw. Bronzemedaille belohnen lassen. Es waren zwei sonnenreiche Tage mit vielen Lichtblicken für die Queerschläger und einer Menge strahlender Gesichter. Und sonnige Aussichten für´s nächste Jahr! Denn da ist, parallel zu den vom 16. bis 19. Juni in Utrecht (NL) stattfindenden Eurogames auch wieder ein internationales Ruderevent geplant. Dabei: Queerschläger aus Berlin!

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