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Jaja, da kamen sie, die drei Lesben und zwei Schwule aus Grünau. Fahrtenleiter Michael und seine Crew gingen so um 11.00 am Wannsee an Bord des Bootes "Ernst Schering". Herrliches Wetter und die Glittersonnencreme von Eva sorgten schon in den ersten Stunden für straffe Haut. Der erste Halt sorgte für helle Aufregung: kurzzeitig hatten wir die Befürchtung, dass die Eva den Steg umnietet. Die straffe Organisation von Fahrtenleiter Michael und seinem Assistent Marco, der während der gesamten Fahrt für die nötige Promidichte sorgte, erheiterte uns drei Frauen und führte zu Lachfältchen, die wiederum durch Alexandras Anti-Aging-Augencreme behandelt wurden.

Ein weiteres Highlight war der ach so kurze Umweg nach Ferch, dort legten wir an einem Segelsteg an, der von Gertrud erobert wurde. Mit einem elegant süffisanten Lächeln und einer Hand am Dekolleté schmiss sich Gertrud auf den Steg. Eva und meine Wenigkeit waren von so viel Anmut entzückt. Nach diesem aufregendem Halt ging es dann zum Ziel nach Werder. Schön! Tag Zwei erhielten wir Besuch aus Berlin und nahmen das Kielschwein Susanne an Bord, die im Gegensatz zu uns komplett rudermäßig ausgerüstet war. Mit ihren Neopren Schuhen befreite sie uns von der Sandbank bei Schloss Marquardt. Ein Kreischen unserer Truppe und die vielen Wenden begeisterten die 14 Zuschauer am Strand. Fahrtenleiter Michael war dann doch auch froh und heiter, dass wir uns solidarisch für das Hin und Herfahren (Gertruds Idee) durch das Naturschutzgebiet entschieden hatten, anstatt einen kleinen Umweg nach Ketzin zu rudern. Nach 10 Fetten meinte o. g.  "jetzt habe ich doch etwas Sport gemacht". Auch Evas Talent stellte sich unter Beweis: Nicht eine Welle machte die sonst so moderne Susanne im Ganzkörperkondom nass. Am Abend dann beim Inder hörten wir neues von Marilyn Monroe, dem toten Bayer mit dem Hund, Sabine Christiansen, Matt Damon, Wowereit... Und die vier Lesben hatten auch ein Thema: die Bedienung, eine Junglesbe! Nachdem sich die Neuruderin Susanne verabschiedet hatte, kehrte die lustigen Fünf ins Kuddeldaddalduldelda ein und verwirrten die Gastwirte, die von so viel Homodichte entzückt waren und die die Musik von ostalgischen Plattenspielern durch den Gesang der Männer austauschten.

Nachdem die Männer wie immer zu spät am Steg, das Boot schon lange im Wasser und dann irgendwann auch alle an Bord waren, sollte es wieder heim nach Berlin gehen. Nur hatten wir vergessen, Abenteuer mitgebucht zu haben. Marco steuerte uns jedoch durch die Wellenberge des Schwielowsees. Platz 1 und 2 waren geprägt durch leichte Panik (Gertrud und Alexandra), während Schlagfrau Eva und Fahrtenleiter Klinger weiter Scherze machten. Nach endloser Zeit und recht viel Wasser im Boot ging es dann weiter zur Freundschaftsinsel. Dort angekommen, erholten sich die fünf Freunde vom Schreck und ruderten mit Rückenwind weiter Richtung "lecker" Milchkaffee. Bei Potsdam war Steuerfrau Alexandra leicht abgelenkt und sah das Ufer fast nicht. Die Eva, unsere Nummer 1, rettete uns durch ein lautes Kreisch. Und dann waren sie irgendwann am Wannsee und bestaunten die blutigen Blasen an ihren Händen. Es war ein wirklich schönes Wochenende mit viel Spaß. Ich freue mich auf die nächste gemeinsame Fahrt! Eure Alexandra

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