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Tag 1 - 05.08.2010

Der erste Tag hielt ein kleine Tour durch Köln parat, wo auch gleich das neue Terrain ausgekundschaftet wurde. Nach einer kurzen Stärkung, bestehend aus ganz viel lecker Eis, wurde die Besteigung des Wahrzeichens der Stadt, dem Kölner Dom, beschlossen. Schon nach weinigen 550 Stufen konnte das Gebäude erklommen und die wunderbare Aussicht über die Stadt genossen werden. An dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an den Touristen, der sich vor dem Aufgang für die Erbsensuppe entschieden hatte. Wer es noch nicht wusste: In so einer Wendeltreppe herrscht ein gewisser Kamineffekt, der ständig die frische Luft von Unten nach Oben befördert. Kurzum, wer unten furzt, hat oben auch noch was davon. Die Aussicht entschädigte jedoch für alle Mühen. Und, liebe Kölner, es ist sicher traurig aber wahr, ihr habt nicht den Größten! Das Ulmer Münster überragt den Dom um ganze 4 Meter, „size matters“. Im Anschluss flanierten wir drei zum Ausklang an der Rheinpromenade entlang und kehrten zum Abend hin in ein Steakhause ein, wo man sich den „fleischigen“ Genüssen hingab und den Abend plante.  Da Harald G. und Ingo K. den Tanzwettbewerb besuchten und sich der Austragungsort zufällig genau gegenüber des Steakhause befand, fiel die Entscheidung leicht.

Tag 2 - 06.08.2010 

Am zweiten Tag der Reise stand nach einem ausgedehnten Frühstück der Besuch der Leichtathletik-Wettkämpfe auf dem Programm. Zusammen mit Harald G. und Michael J., der sich auch dazugesellte, wurden athletische Wettkämpferinnen und Wettkämpfer bestaunt. Dabei ist wieder einmal festzustellen, dass Muskeln alleine noch keinen Sieger machen. Aber schön war es dennoch anzusehen. Vor allem, weil durch den strahlenden Sonnenschein und dadurch steigende Temperaturen die Menge getragener Kleidungstücke kontinuierlich abnahm. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zum Kölner Ruderverein, wo zusammen mit Hans-Jürgen K., Ingo K. sowie einigen anderen Rudereren des Vereins mit den Vorbereitungen der Wanderruderfahrt begonnen wurde. So mussten Boote abgeriggert und auf den Hänger verladen werden. Speziell bei letztere Tätigkeit hatte sich wieder einmal die Größe von Jens S. bewährt. Schade, dass er damit alleine ist. Nach getaner Arbeit genossen dann alle zusammen eine nicht näher bestimmte Menge an Kölsch auf der Terrasse des Kölner Rudervereins mit traumhaftem Blick auf den Rhein. Geradezu mutterlich wurde die gesamte Truppe von der Inhaberin des Restaurants bewirtet.

Tag 3 - 07.08.2010

Am dritten Tag war es dann soweit und die Wanderruderfahrt von Bad Honnef über Bonn zurück nach Köln konnte beginnen. Ein bunte Truppe von Holländern, Franzosen, Kölnern und Berlinern traf sich zunächst im Kölner Ruderverein und wurde dann, dank der Organisation von Hans-Jürgen, mit dem Bus nach Bad Honnef gefahren. Dort angekommen wiederholte sich die Prozedur vom Vortag, jedoch in umgekehrter Reihenfolge und zur großen Freude blieben keine Schrauben übrig. In sechs Booten ging es dann auf dem Rhein und über unzählige Wellen quer durch das Rheinland von Bad Honnef nach Köln. Auf halber Strecke kehrte die Truppe in Mondorf ein, wo sich die französischen und holländischen Teilnehmer mit den Angebot eines ortsansässigen Bäckers zufrieden gaben, während es der Berliner offensichtlich gern gediegener hat. So musste dann auch die Öffnungszeit eines italienischen Restaurants geringfügig verlängert werden, damit sich alle Queerschläger stärken konnten. Dadurch mit neuer Energie beflügelt wurde die Fahrt auf dem Rhein fortgesetzt und Köln gegen 18 Uhr erreicht.

Tag 4 - 08.08.2010

Am letzten Tag wurde dann noch einmal die kulturelle Keule geschwungen. Zur Wahl haben sich das Schokoladen-Museum und das Deutsche Sportmuseum gestellt. Natürlich haben wir uns für das Sportmuseum entschieden. Während man beim Schokoladen-Museum gute 20 Minuten hätte anstehen müssen, waren es beim Sportmuseum stattliche 60 Sekunden. Interpretationen bleiben jetzt jedem selbst überlassen. Für das gute Gewissen und mit Blick auf die bevorstehende Heimfahrt entschieden wir uns nach dem Museumsbesuch dann aber doch dafür, noch einmal im Schokoladen-Museum vorbeizuschauen, um eine Kleinigkeit aus dem kalorienreichen Angebot des Cafés Chocolate zu essen. Unnötig zu erwähnen, dass dadurch die mühselig abtrainierten Kalorien vom Vortag ihren Weg wieder auf unsere Hüften gefunden haben. Egal, schön war es dennoch. Bleibt abschließend noch Hans-Jürgen für die Organisation sowie das schöne Wetter zu danken. Wie genau er das geschafft hatte, dass wir die ganze Zeit sonniges Wetter hatten, bleibt aber wohl sein Geheimnis.

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