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Tag 1: Trockene Boote oder warum Fahrrad fahren bei uns so beliebt ist…

Sonniges Wetter, ausgiebige Begrüßungsrituale auf dem Sattelplatz von RuderInnen und Begleitradlern, die die wunderbare Seenlandschaft der Müritzer Seenplatte zu genießen. Nachdem Orga Team Stefan und Christoph die Mannschaft einteilten und alle Boote zu Wasser gelassen wurden,  schrumpfte ausgetrocknetes Holz (Schrumpfungsprozesse sind altbekannte Phänomene im Pflanzen- und Tierreich beim Älterwerden und langer Lagerung) und zwei unserer Boote zogen Wasser, so dass Muttis Moulinex-Mixbecher zum Einsatz kam. Bei einem Boot scheiterte diese ausgefeilte auf dem Zenit stehende Schöpftechnik gänzlich. Ein Längsriss im Holz wurde offenbar und drohte allmählich zur "zweiten Titanic" zu werden. Ein kurzer Ruderspaß der Oz  und zwei verwegene RuderInnen zwang die Tour per Drahtesel fortzusetzen. Alles wurde natürlich gut, alle trafen sich am ausgemachten Zielort der 1. Tagestour "Bolter Schleuse". Die Mannschaft wechselte. Und dann eroberten wir das Landhotel in Peetsch. Gute Wahl!

Tag 2: Was verstehst Du unter dem Begriff Schleusenkoller oder der zweite heiße perfekte Tag?

Bei quälender Hitze von ca. 30°C machten wir uns am 2. Tag zur nächsten Erlebnistour Mirow – Vilzsee – Labussee – Rätzsee - Mirow auf. Wunderschön die Landschaft, heiß der Tag. Sonnenschutz, Hüte und Sonnenbrille, perfekt also. Riesengroßer Andrang von Wassersportlern und Motorbooten, geringe Durchsatzraten zwangen uns zu echt langer Wartezeit. Zwei Boote konnten erfolgreich die Schleuse passieren und warteten Stunden um Stunden kameradschaftlich auf das Dritte Boot. Viele unserer Ruderer erlagen dem sogenannten "Schleusenkoller". Begünstigt wird der Schleusenkoller durch immer länger werdende Warteschlangen vor der Schleuse, durch starkes Gedränge und Vordrängeln einiger Boote, durch das Phänomen nicht mehr Sitzen zu können, durch "wir waren schon vor Euch da"-Zurufe und "kommt nicht zu nah" und durch die Kommunikationsexperten Andreas und Nikolai. Hier muss auf das Mirower Brückenphänomen hingewiesen werden: 8 h im Ruderboot, der Hintern tut weh, Du sehnst Dich nach dem Anlegeplatz und orientierst Dich an markanten Punkten in der Landschaft, die kurz vor dem Anlegeplatz liegen, in diesem Fall  die drei Brücken vor Mirow. "Ah endlich die Brücke von Mirow - nein nur die Fußgängerbrücke. Jetzt kommt die richtige Brücke - shit nur die Eisenbahnbrücke. Dann endlich, ah wir sind gleich da, die Bundesstraßenbrücke am Mirower See!

Tag 3: Der schwimmende Ruderer oder die schwimmende Ruderin oder wie man sich nach dem Rudern in wunderschöner Landschaft  entspannt…

Ausgiebige Bade- und Entspannungspause in wunderschöner Landschaft in Schwarz. Genannt Guerilla-Rudern. Konzipiert von allen. Der Mehrstündige Aufenthalt wurde zum ausgiebigen Baden, zur Entspannung im Halbschatten und zum Mittagessen im Dorfkrug der gehobenen Gastronomie (Betreten der Gaststätte mit Badehose oder zweiteiligem Badeanzug verboten) genutzt.

Es bot sich ein entspanntes friedliches Bild am See: einer schlief in der inzwischen weiter gewanderten und prallen Sonne, einige lagen entspannt im Halbschatten und wieder andere lagen wie die amerikanischen Rotwangenschildkröten dicht gedrängt - fast aufeinander (ein typisches Homophänomen) - auf dem Bootssteg. Zur Belustigung wurde zwischendurch Javier ins Wasser geworfen und das Reizwort "Klempner-Dekolleté" führte zu einem Gerangel von zwei Ruderern im seichten lauwarmen Seewasser. Die Belustigung aller war perfekt. Ein super Tag ging bei einem abendlichen Grillbüfett mit Tanz- und Showeinlagen zu Ende.

Tag 4: Abschied vom schön gelegenen Landhotel oder warum die einen die Boote sauber machten und die anderen sportiv waren…

Nach Abschiedsfoto- und Zeremonie, auschecken… gingen zwei Boote auf s Wasser, während andere beschlossen, nach Berlin zurück zu kehren,  um Flieger zu kriegen… Ob es hier aufsehenerregende Ereignisse gab, ist nicht bekannt, da auf das breit angelegten schriftliche Interviewfragen nur eine Person (UWE R.) antwortete. Zurück zum 4 Tag: Nachdem zwei Boote zu Wasser gelassen wurden, ergab sich bei mind. 35 °C Hitze nach 1,5 km die erste Meuterei: „anlegen, baden, entspannen, was essen“. Mit Argumenten „Hier sind mir zu viele Kinder und Menschen.“ konnten die HomoruderInnen überzeugt werden. Nach weiteren gefühlten 4 km, wurde dieses  nun Guerilla-Rudern abgelehnt und es ging zurück an die belebte Badestelle. Pause! Nach 2 Std. ging es zurück, 1,5 km rudern, Boote sauber machen, Heimfahrt.

Schön war`s mit Euch! Perfekt die Mannschaft,  das Wetter, das Hotel und die Restaurants (von Geschichtenschreiberin A. trotz Beschwerden einiger verwöhnter als perfekt empfunden), die Boote und nicht zuletzt die Landschaft. Und perfekt, danke an die perfekten Organisatoren Stefan und Christoph. Danke!!! 

Erzählt von Alexandra 

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