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Das Training am Sonntag (11.09.2011) hatte es in sich. So sehr, dass ich hier was dazu schreiben möchte. Acht mutige Queerschläger haben an diesem Tag Wind und Wetter die Stirn oder besser gesagt, den Rücken geboten und weder Regen noch Blitze konnten sie davon abhalten, das Training auch durchzuziehen.

Die Ausfahrt begann bei schönem und spätsommerlichem Wetter aber die Verhältnisse änderten sich spürbar auf halber Strecke zurück. Sätze wie "Das ist ganz weit weg" oder "Das donnert doch gar nicht" sorgten erst noch für genügend Mut und Durchhaltevermögen. Doch als dann auf Höhe des letzt-möglichen Anlegers vor Grünau der Satz "Wenn es schlimmer wird, legen wir hier erst mal an" mit einem 360° Blitzlichtgewitter kommentiert wurde, waren sich die Queerschläger noch nie so einig: ANLEGEN und ABWARTEN (30 Minuten).

Die Zeit verging und das Gewitter schien wirklich so langsam abzuziehen, so dass wieder Mut gefasst werden konnte, um die letzten 4 Kilometer zu meistern. Aber kaum war der Po auf dem Rollsitz niedergelassen, die Füße an den Stemmbrettern und das Boot zum Ablegen bereit, wurden Regen, Wind und Blitze zu etwas zusammengefasst, was ich ruhigen Gewissens als UNWETTER bezeichnen kann. Aus der Ferne oder im trockenen zu Hause sicher hübsch anzusehen und auch romantisch. Jedoch auf direkt auf dem Wasser, wollten sich vor allem die letzteren Gefühle einfach nicht einstellen.

Das mag daran gelegen haben, dass die Steuerfrau Pilar samt Besatzung zwischen einer Blindfahrt in der Dunkelheit oder auf blitzlichterfüllter Wasseroberfläche wählen konnte. Beides führte uns zu einer (bei Tage sicher recht interessanten) Uferumfahrt bis nach Grünau. Dabei konnten wir in den "erhellten" Momenten einen Eindruck von der Uferböschung mit samt ihrer, aus dem Wasser ragenden Stämme sowie den weiter außen platzierten Störkörpern (Bojen) gewinnen. In dieser Zeit hatte ich mehrfach mit dem Leben abgeschlossen aber zurückblickend muss ich sagen, es war doch ganz witzig :-)

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