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Schwerin/ADN: Am vergangenen Wochenende trafen sich in der mecklenburgischen Landeshauptstadt in Sichtweite des barocken Schlosses 16 Queerschlag-Mitglieder zu einem Wanderruder-Wochenende. Obwohl es immer einmal wieder von unverschuldeten Organisationspannen überschattet wurde, war das allgemeine Echo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer positiv. Mehrere anonym bleibende Ruderinnen(*) berichteten von einer trotz beruflicher und sportiver Mehrfachbelastung ruhig und optimistisch gebliebenen Reiseleitung, die viel zum Gelingen der Fahrt beitrug. Während eines festlichen Galadinners wurde Florian M. für seine gute Arbeit herzlich gedankt, sofern das trotz massiver Lärmbelästigung durch ein benachbartes Drachenbootrennen möglich war.

 Schwerin/DBA: Wie die DLRG meldet, kamen am vergangenen Wochenende mehrere Ruderboot-Besatzungen im Verlauf eines massiven Orkans knapp mit dem Leben davon. Beruhigt durch Wetteranalysen ortsansässiger Spezialisten, wagten sich drei Bootsbesatzungen auf den Schweriner See. Durch beständig zunehmenden stark böigen Wind aus Süd-Süd-Ost erhöhten sich die Wellen auf dem See auf 20 - 25 m, während die Boote den Elementen schutzlos ausgeliefert waren. In letzter Minute retteten sich die Besatzungen in einem zum Anlegen völlig ungeeigneten Yachthafen, um dort die Kräfte für die Heimkehr zu sammeln. Besonders der fabrikneue GIG-Zweier mit nicht vom Ruder-TÜV zugelassenen Rollsitzen war massiven Belastungen ausgesetzt. Zwar konnte Alex R. diverse Verletzungen im Verlauf der darauffolgenden Nacht auskurieren, Jens S. aber musste kapitulieren und einen Ruhetag einlegen. Der ehemalige Anwalt des Vorsitzenden einer deutschen Großbank prüft gegenwärtig Schadensersatzforderungen in mehrfacher Millionenhöhe gegenüber dem einheimischen Ruderverein. 

 Schwerin/RÄUDERS: Das Oberlandesgericht Schwerin verurteilte gestern den Betreiber einer gastronomischen Einrichtung in der Nähe des Schweriner Schlosses zu einer Geldbuße in Höhe von mehreren Millionen EURO. Zusätzlich musste der Beklagte eine Unterlassungserklärung abgeben, in seiner Einrichtung für mindestens 30 Jahre keine Hochzeit mit einem Lärmpegel über 0,8 dBA stattfinden zu lassen. Geklagt hatten Ruderinnen(*) aus Berlin, die zur Entspannung in die mecklenburgische Landeshauptstadt gekommen waren und trotz Einsatz von Ohropax durch die von schlechtem Musikgeschmack geprägten Hochzeiten ernste psychische Schäden davontrugen.

 Schwerin/TBA: ForscherInnen der Universität Neu-Zippendorf ist es gelungen, die gendermäßig determinierte Unterschiedlichkeit im Tragen von 0,33l Sixpacks eindeutig zu beweisen. Zum Abschluss einer mehrjährigen Studie wurden in der mecklenburgischen Landeshauptstadt die Ergebnisse präsentiert. Im Forschungsraum, auf dem Vorplatz der altstädtischen Re-We-Dependance, illustrierten StudienteilnehmerInnen den über 600 Seiten umfassenden Abschussbericht mit praktischen Vorführungen. Es war unübersehbar, dass Proband Florian M. das Sixpack aus einem locker schwingenden rechten Handgelenk heraus in einem 30-cm-Radius bewegte, Probandin Thea K. hingegen mit einer gekonnten 0,50-m-Aufwärtsbewegung das Sixpack schulterte. Die anwesenden Gäste, insbesondere eine zufällig anwesende Re-We-Security-Fachkraft im optischen Lesben-Look, waren vom Studienergebnis sehr beeindruckt.

 Schwerin/RÄUDERS: Der Oberbürgermeister von Schwerin hat gemeinsam mit dem mecklenburgischen Landtagspräsidenten auf einer Pressekonferenz die Umbenennung der Insel „Kaninchenwerder“ bekanntgegeben. Nach minutenlangen, ruhig und sachlich geführten Gesprächen sowie mit viel Sachverstand ausdiskutierten Meinungsbildern im Ruderinnen(*)-Milieu wird die Insel während eines Festakt am kommenden Wochenende in „Verflixt-nochmal-was-ist-das-denn-für-ein-beschissenes-Wetter-dass-wir-hier-nicht-sauber-ablegen-können-und-sogar-aus-hüfthohem-Wasser-in-die-Boote-einsteigen-müssen-um-uns-dann-von-Wellen-durchschütteln-zu-lassen“-Insel umbenannt. Zur Zeremonie werden namhafte Gäste aus aller Welt erwartet, auch mit der Insel persönlich sehr verbundene QueerschlägerInnen. Ehrengast Huguette S. wurde von der gutaussehenden Bedienung des Inselrestaurants höchstpersönlich eingeladen.

 Schwerin/DASS: Die Organisation „Brot und Butter für die Welt“ hat heute zu einer weltweiten Spendenaktion für vom Hungertod bedrohte Ruderinnen(*) aufgerufen. Nachdem Meldungen über zwar leckere, aber nach einer 40-km-Tour viel zu klein geratene und noch dazu mit 1,5-stündiger Verspätung gereichte Mahlzeiten im Restaurant „Home of Rower“ die Weltöffentlichkeit erreichten, wurden überall auf der Welt spontan Lebensmittelspenden zusammengetragen, die in den nächsten Wochen an die Betroffenen verteilt werden sollen. Das Restaurant hat als Entschädigung die kostenlose Verteilung der Spenden übernommen, jedoch angekündigt, die Getränke mit 5 EUR/Kanne extra in Rechnung zu stellen. Eine aktuelle Anwältin des BER-Flughafens erwägt im Namen von Sabrina J. eine zusätzliche millionenschwere Schadensersatzklage wegen jahrzehntelanger Verspätung der individuellen Menülieferung.

 Schwerin/ADN: Vor dem Oberverwaltungsgericht Schwerin haben mehrere Berliner Ruderinnen(*) Sammelklage gegen den Wasserkartenverlag „FreiWeg“, Kuugel Mäps und Kuugel Örs sowie das großherzogliche kartografische Institut eingereicht. Hintergrund der Klage ist die Tatsache, dass alle Dienste die Entfernung Schwerin -> Bad Kleinen via Schweriner See mit ca. 40 km angeben. Die klagenden Ruderinnen(*) behaupten jedoch, dass die Entfernung mindestens 75 km, wenn nicht sogar 85 km beträgt. Es wird mit einem mehrjährigen Prozess gerechnet.

 Schwerin/PAP: Nach einer Umfrage des Instituts Gallenbach wurde die Lage auf dem Wanderruder-Markt wie folgt eingeschätzt:16 von 16 Befragten sagten, dass die aktuelle Wanderruderfahrt zwar manchmal Zickenalarm aufwies, aber unterm Strich doch wirklich sehr, sehr schön war

  • 16 von 16 Befragten sagten, dass die Reiseleitung TOP war, und bedanken sich auf das Artigste bei ihm (also bei ihr, der Reiseleitung, aber bei ihm, dem Flo)
  • 16 von 16 Befragten sagten, dass sie gern wieder in Schwerin rudern würden. 2 der Befragten nennen als Bedingung allerdings ein allgemeines „Hochzeits- und Festivitäten-Verbot“ auf dem Gelände
  • 1 von 16 Befragten sagte, das er wieder mal mehr rudern sollte, da er 2 Jahre Ruderabstinenz deutlich merke – und es ihm total Spaß gemacht habe
  • 16 von 16 Befragten danken der DLRG Bad Kleinen für die Möglichkeit des Anlegens innerhalb des Schwimmbades
  • 16 von 16 Befragten lieben das Rudern und die Möglichkeit, Wanderruderfahrten unternehmen zu können

Die regionale Tagesschau bedankt sich für Ihr Interesse und meldet sich in den kommenden Jahren sicherlich noch einmal bei Ihnen. Viele Grüße von der leitenden Redakteurin Thea K.

(*) Der besseren Aussprache halber wurde die weibliche Form gewählt. Männliche Ruderer sind selbstverständlich mit gemeint.

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