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Ich sehe uns noch in der U-Bahn sitzen auf dem Weg zum Magelungen-See: Aufgeregt, noch etwas müde, freudig und auch erwartungsvoll; Jeder seinen eigenen Gedanken nachhängend.

Heute sollte also der große Tag sein. Kein Eurogames-Wettbewerb, aber eine durch die großartige Eigeninitiative einiger Ruderer selbstständig auf die Beine gestellte Regatta.

Am See trafen wir dann auf die anderen Teilnehmer. Erster Austausch, Smalltalk, ein Plätzchen finden, die Umgebung ansehen, Boote und Material vorbereiten,  ruhiges Wasser, ideale Temperaturen. Es konnte also losgehen.

Schön war, dass bei den Rennen alle mitfieberten, vielfach nach vorne an den Steg kamen, dabei klatschten und jubelten, die Sache schon ernst nahmen, ohne aber den Spaß und das gemeinschaftliche sportliche Erlebnis als Hauptantrieb zu vergessen.

Franz und Felix kamen im Doppelzweier eine Runde weiter. Im Doppelvierer war es dann doch – nachdem wir schon Pause machten, durften wir aufgrund der besten Zeit aller bisher Ausgeschiedenen noch einmal antreten - der undankbare vierte Dabei-sein-ist-alles-Platz.

Jens schlug sich prima im gemischten Doppelvierer mit der sympathischen Krisztina aus Ungarn als einziger Frau. Und selbstredend fast unschlagbar (wenn da nicht dieser junge Ahmed mit seinem Vereinskollegen im Doppelzweier dazwischen gekommen wäre) unsere Superruderer Stefan und Jörg, die zusammen mit Rune aus Dänemark und Adrian aus Frankreich das Finale im Doppelvierer für sich entscheiden konnten.

Andreas war übrigens der fleißige Zeitnehmer und Startgeber im Hintergrund und Hans feuerte uns unermüdlich mit seinen blauen Puschen an.

Was bleibt mir im Gedächtnis, in meiner Erinnerung: Das harmonische Zusammensein, unkompliziert, ohne Stress und Hektik. Das sportliche Gemeinschaftserlebnis. Eine schöne Siegerehrung.

Einige lustige Episoden, wie etwa der Hund, der nicht ins Wasser wollte, die neueste Einteilermode (Dabeigewesene wissen wovon ich rede), oder die Belohnungs-Süßigkeiten-Tüte mit dem schwedischen Lakritzüberstand…

Die Sekunden vor dem Start, in der Auslage, was einem da alles durch den Kopf schießt oder nicht schießen sollte…. Die letzten unendlich erscheinenden Meter vor dem Ziel… Das wortlose Zurückrudern zum Steg…  Enttäuschung und später auch Erleichterung… und nicht zuletzt die Freude darüber, zusammen etwas Spannendes und Bereicherndes erlebt zu haben.

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