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Queerschlag goes East – zunächst aber nur ein klein wenig. Die nun schon 10. Queerschlag–Wanderfahrt brachte emsige RuderInnen nach Fürstenwalde, auf der Hintour über den Oder–Spree–Kanal, zurück nach Berlin auf der Spree, die ja erst hinter Fürstenwalde nach Süden in den Spreewald abbiegt. Der Kanal war lang, lang, lang und wegen der Steinböschung konnten die müden Knochen erst recht spät eine Pause machen.

Wie immer aber gab es lecker Vesperverpflegung, später dann wieder mal ein tolles Hotel (das mit den Übernachtungen im Zelt etc. hat sich ja bei Queerschlag nie so richtig durchsetzen können). Die Rücktour war grandios, die noch recht schmale Spree windet sich um tausend Ecken, die Natur erscheint fast unberührt. Diese Natur hat dann am Ende aber auch verhindert, dass über den Müggelsee gerudert werden konnte, zuviel Sturm, die Boote mussten in Rahnsdorf zurückgelassen werden und wurden später geholt.

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Nach dem großen Erfolg der ersten Regatta am 16.06.2001 sollte am 29.06.2002 erneut eine schwul-lesbische Ruderregatta stattfinden. Leider blieben die Meldeergebnisse der Ruderer und Ruderinnen unter den Erwartungen und der Landesruderverband Berlin e. V. als Veranstalter musste gemeinsam mit Queerschlag beschließen, die Regatta abzusagen. Beide Seiten bedauern sehr, diese Entscheidung treffen zu müssen und wünschen sich, dass es eine nächste Queerschlag-Regatta geben wird. Es wird nun notwendig sein, regional, national und international über diesen schönen Sport zu informieren und zu werben, der ja so wunderbar Natur, Gemeinschaft, Freizeit und Wettkampf miteinander verbindet. Das Alles dann gemeinsam mit anderen Schwulen und Lesben zu erleben, ist natürlich die Krönung.

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Vom 8. bis 12.05. und vom 17. bis 20.05.2002 ruderten 2 C-Vierer vom FRV, bunt gemischt (Hetero + Homo, Frauen + Männer, aus Berlin, Köln, Hamburg und Frankfurt) auf der Saale und der Elbe von Naumburg über Halle nach Magdeburg, insgesamt etwa 200 Kilometer, für viele MitruderInnen das erste Mal auf einem stark fließendem Gewässer.

Am ersten Tag ging es erst einmal in die falsche Richtung, gegen den Strom auf der Saale nach Freiburg, das war ziemlich aufregend. Ab dem zweiten Tag wurde dann aber mit der Strömung geruderten, durch etliche Schleusen, Übernachtung in vielen Städtchen am Fluss und so nebenbei wurde das wunderschöne Sachsen–Anhalt entdeckt, denn immer wieder gab es natürlich Gelegenheit, die Gegend anzusehen und fröhliche Abende miteinander verbringen. Die Elbe, die wenige Wochen später eine Naturkatastrophe nach Sachsen brachte, war im Mai fast zu ruhig.

Der 4. Geburtstag von Queerschlag wurde am 9.2.2002 groß gefeiert. Die ganz und gar nicht frostige Veranstaltung kündigte sich als "Queerschlag on Ice" an und wurde zum Höhepunkt der doch ansonsten eher tristen Wintersaison im Ruderkasten.

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