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Am 17.8.2002 stachen drei Boote vom Wannsee aus in See, an Bord QueerschlägerInnen aus verschiedenen Rudervereinen Berlins. Diesmal also eine Tagesfahrt auf ganz anderen Gewässern, einmal nach Potsdam zum dortigen Ruderverein und zurück. Dabei ging es zum Beispiel an der wunderbaren, geschichtsträchtigen Glienicker Brücke, dem neuen Portal vom ehemaligen Schloss in Potsdam und auf der Rücktour an der Pfaueninsel und der Sacrower Heilandskirche vorbei. Diese ja durchaus bekannten Sehenswürdigkeiten mal vom Wasser aus zu sehen, war schon toll.

Am 6.8.2002 hat nun auch der Vorstand im SCBG festgelegt, dass es zukünftig keine Aufnahmebeschränkungen für homosexuelle AntragstellerInnen auf Mitgliedschaft im SCBG mehr gibt. Zwei Jahre nach dem Aufnahmestop für QueerschlägerInnen und den danach folgenden vielen kleine Schritten aufeinander zu, können nun auch in diesem Ruderverein Schwule und Lesben ohne Diskriminierung rudern. HURRA

Queerschlag goes East – zunächst aber nur ein klein wenig. Die nun schon 10. Queerschlag–Wanderfahrt brachte emsige RuderInnen nach Fürstenwalde, auf der Hintour über den Oder–Spree–Kanal, zurück nach Berlin auf der Spree, die ja erst hinter Fürstenwalde nach Süden in den Spreewald abbiegt. Der Kanal war lang, lang, lang und wegen der Steinböschung konnten die müden Knochen erst recht spät eine Pause machen.

Wie immer aber gab es lecker Vesperverpflegung, später dann wieder mal ein tolles Hotel (das mit den Übernachtungen im Zelt etc. hat sich ja bei Queerschlag nie so richtig durchsetzen können). Die Rücktour war grandios, die noch recht schmale Spree windet sich um tausend Ecken, die Natur erscheint fast unberührt. Diese Natur hat dann am Ende aber auch verhindert, dass über den Müggelsee gerudert werden konnte, zuviel Sturm, die Boote mussten in Rahnsdorf zurückgelassen werden und wurden später geholt.

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Nach dem großen Erfolg der ersten Regatta am 16.06.2001 sollte am 29.06.2002 erneut eine schwul-lesbische Ruderregatta stattfinden. Leider blieben die Meldeergebnisse der Ruderer und Ruderinnen unter den Erwartungen und der Landesruderverband Berlin e. V. als Veranstalter musste gemeinsam mit Queerschlag beschließen, die Regatta abzusagen. Beide Seiten bedauern sehr, diese Entscheidung treffen zu müssen und wünschen sich, dass es eine nächste Queerschlag-Regatta geben wird. Es wird nun notwendig sein, regional, national und international über diesen schönen Sport zu informieren und zu werben, der ja so wunderbar Natur, Gemeinschaft, Freizeit und Wettkampf miteinander verbindet. Das Alles dann gemeinsam mit anderen Schwulen und Lesben zu erleben, ist natürlich die Krönung.

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