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Von Rudern spricht man, wenn ein Wasserfahrzeug mit Muskelkraft unter Zuhilfenahme von Riemen oder Skulls vorwärts bewegt wird.

Das Rudern kannte man bereits im antiken Griechenland, später bei den nordamerikanischen Indianern und auch in Polynesien. Überliefert ist, dass bereits im Mittelalter Bootswettfahrten durchgeführt wurden, so vor allem in Italien. Die erste Gondoliere-Regatta fand 1315 statt. Der heutige moderne Rudersport entstand in England. 1750 wurde das erste Bootsrennen auf der Themse durchgeführt. Bekannt ist auch das berühmte Achterrennen der Universitäten Oxford und Cambridge, welches erstmals 1829 ausgetragen wurde. 

Die heutigen Rennboote sind das Ergebnis von technologischen Neuerungen, bestehen aus leichten Materialien, sind sehr schmal gebaut, haben eine glatte Außenhaut, Kielflossen, Rollsitze und Ausleger. Bei den heutigen Rennbooten unterscheidet man in die Riemenboote und die Skullboote. Bei den Riemenbooten bedient jeder Ruderer nur eine Ruderstange, eben Riemen genannt. Diese wird mit beiden Händen bewegt. Das Riemenboot wird in den Bootsklassen

  • Zweier ohne Steuermann/-frau (2-), 
  • Zweier mit Steuermann/-frau (2+), 
  • Vierer ohne Steuermann/-frau (4-), 
  • Vierer mit Steuermann/-frau (4+) sowie 
  • Achter (8+) 

gefahren. Beim Skullboot bewegt jeder Ruderer ein Ruderstangenpaar, Skulls genannt, gleichzeitig, d. h. synchron. Diese Boote werden in den Kategorien

  • Einer (1x), 
  • Doppelzweier ohne Steuermann/-frau (2x) und 
  • Doppelvierer ohne Steuermann/-frau (4x)

gerudert. Das Einerboot wird auch Skiff genannt. Für weitere technische Informationen folge einem unserer Links.

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